Museum Ackerhus

Das Museum Ackerhus in Ebnat-Kappel wurde in der Mitte des vorigen Jahrhunderts vom Bergschullehrer, Maler, Musiker und Sammler Albert Edelmann gegründet. In einem Toggenburger Haus aus dem 18. Jahrhunderte zeigte er seinen Besuchern in der Art des bewohnten Heimatmuseums, was er ein Leben lang gesammelt hatte. Nach seinem Tod führt seine langjährige Haushälterin Ida Bleiker gemeinsam mit dem Stiftungsrat der Albert-Edelmann-Stiftung das Museum in seinem Sinn weiter.

Heute zeigt das Museum, das vom Kulturverein Ackerhus betrieben wird, Sammlungsobjekte der Toggenburger Hauskultur aus vier Jahrhunderten. Darunter befinden sich sieben Toggenburger Hausorgeln, Toggenburger Halszithern, farbig gefasste Toggenburger Möbel, Gemälde und Grafiken von Babeli Giezendanner, Felix Brander, Albert Edelmann, Hedwig Scherrer, Hans Brühlmann, Karl Hofer und zahlreiche Arbeiten der angewandten Kunst.

ÖFFNUNGSZEITEN

Samstag und Sonntag: 13.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten sind gern nach Absprache möglich.

Der Sammler Albert Edelmann
(18. Juli 1886–24. September 1963)

Aus einem musischen Lichtensteiger Lehrer­haushalt stammend, interessierte sich Albert Edelmann schon als Semi­narist am Rorschacher Lehrer­seminar für Musik, Malerei, Landes­geschichte, Theater, Literatur und Kunst. Während seiner folgen­den Dienst­jahre im Bergschulhaus Dicken zwischen 1906 und 1952 legte er mit viel Sachverstand eine museale Sammlung an. Nach seiner Pensio­nierung machte er sie im Ackerhus als «be­wohntes Heimat­museum» der Öffent­lichkeit zugänglich. Sie ist heute Arbeits­grundlage des Museums Ackerhus.

Albert Edelmann mit Hut